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Taufe

Wann kann ich mein Kind taufen lassen ?
Sonntagvormittags oder Samstagnachmittags?

Grundsätzlich gibt es in unserer Gemeinde zwei Möglichkeiten der Taufe.
Entweder findet die Taufe im normalen Sonntagsgottesdienstum 10.00 Uhr statt oder in einem speziellen Taufgottesdienst Samstagnachmittagsum 16.30 Uhr mit kindgemäßer Predigt. Allerdings müssen an diesem speziellen Taufgottesdienst Samstagnachmittags mindestens zwei Familien ihre Kinder taufen lassen. Zwei Familien deshalb, damit ein gewisser Gemeindecharakter erhalten bleibt. Denn Taufe bedeutet ja vor allem die Aufnahme in die Gemeinde.

Wer kann Pate werden?

In der Regel wählen Eltern nahe Verwandte und Freunde als Paten für ihre Kinder. Mit den Eltern sind die Paten für die christliche Erziehung des Kindes verantwortlich. Daher müssen die Paten einer christlichen Kirche angehören und dürfen nicht ausgetreten sein. Das jeweilige Pfarramt stellt gerne eine Bescheinigung über die Mitgliedschaft in der Kirche aus.
Wie läuft die Taufe ab?

Im Sonntagsgottesdienst findet die Taufe immer im Eingangsteil statt mit einer kurzen Taufliturgie. Während des Liedes vor der Taufe entzündet der Vater die Taufkerze, die eine Mitarbeiterin aus unserer Gemeinde nach Wunsch anfertigt.
Die Verlesung des Taufevangeliums (Matthäus 28,18 – 20) erinnert daran, dass Jesus offenbar selbst die Taufe eingeführt und befohlen hat.
Das gemeinsam gesprochene Glaubensbekenntnis verdeutlicht, auf welchen Glauben das Kind getauft wird.
Nach Eingießen des Wassers durch die Küsterin und anschließendem Gebet erfolgt dann die Taufe und Segnung des Kindes.
Zum Schluss des Taufvorgangs wird auch den Eltern und Paten der Segen Gottes für ihre Aufgaben zugesprochen.
Kinder, die zur Taufgesellschaft gehören, können nach der Taufe noch am Kinder- gottesdienst teilnehmen, der bei uns zeitlich parallel zum Erwachsenengottesdienst im direkt angrenzenden Gemeindezentrum stattfindet.

Tauftermine

Wir haben keinen bestimmten Sonntag im Monat, an dem die Taufe stattfindet, sondern Taufen werden jeweils individuell mit dem Pfarrer verabredet. Natürlich können dann andere Familien an diesem Sonntag oder Samstag ihr Kind mittaufen lassen.

Taufsprüche

Im Allgemeinen suchen die Eltern für ihr Kind einen passenden Spruch aus dem Alten oder Neuen Testament aus. Dieser kurze Text soll ihr Kind auf seinem Lebensweg begleiten.
Hier im Anschluss finden Sie eine kleine Auswahl an Sprüchen, die sich gut für diesen Zweck eignen.

„Ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist! Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr ist mit dir in allem, was du tun wirst.“
(Josua 1,9)

„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; aber der Herr sieht das Herz an.“
(1.Samuel 16,7)

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?“
(Psalm 27,1)

„Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.“
(Psalm 36,6)

„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.“
(Psalm 37,5)

„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, darum fürchten wir uns nicht.“
(Psalm 46,2.3)

„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.“
(Psalm 50,15)

„Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.“
(Psalm 51,12)

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“
(Psalm 91, 1.2)

„Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht sich verlassen auf Fürsten.“
(Psalm 118,8)

„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“
(Psalm 139,14)

„Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine: Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.“
(Psalm 139,23+24)

„Herr, tu mir kund den Weg, den ich gehen soll!“
(Psalm 143,8)

„Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“
(Sprüche 3,5)

„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“
(Jesaja 41,10)

„Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.“
(Jesaja 54,10)

„Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“
(Daniel 9,18)

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“
(Micha 6,8)

„Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.“
(Lukasevangelium 11,28)

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
(Johannesevangelium 8,12)

„Christus spricht: Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater.“
(Johannesevangelium 10,14.15)

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe.“
(Johannesevangelium 13,34)

„Christus spricht: daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“
(Johannesevangelium 13,35)

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
(Johannesevangelium 14,6)

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“
(Apostelgeschichte 5,29)

„Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!“
(Apostelgeschichte 16,31)

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“
(Römerbrief 12,12)

„Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“
(Kolosserbrief 3,17)

„Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch!“
(1.Petrusbrief 5,7)

„Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“
(1.Johannesbrief 4,16)